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Social Media Relationship Marketing, Gespräche sind Marktplätze, Social Media Monitoring, Netnography... oder die Beschreibung eines neuen grundlegenden Marketingkonzept
Sonntag, 23. Oktober 2011
Die wichtigsten 6 Kommunikationsarten in Social Media
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Die Nullmessung
Da wir bei unserem Social Media Monitoring diesen Begriff in der Regel nicht verwenden, habe ich mich schlau gemacht, was hierrunter verstanden wird.
Es ist erstaunlich aber wahr. Es gibt keine einheitliche Definition des Begriffes. Für manche ist es der Zeitpunkt, ab dem das Monitoring anfängt zu messen. Für andere ist es eine respektive Betrachtung bis zu diesem Zeitpunkt.
Warum braucht man eigentlich die 0-Messung und für was?
Wenn ich ein Monitoring starte, möchte ich in der Regel beobachten, was jetzt passiert, um darauf reagieren zu können. Oder ich möchte etwas controllen, was jetzt beginnt. Hierfür ist eine rückwirkende Betrachtung der Vergangenheit unerheblich.
Aus meiner Perspektive macht eine rückwirkende Betrachtung nur dann Sinn, wenn ich eine Studie zu zeitlich konstanten Themen durchführen möchte und eine große Datenbasis benötige.
Alternativ ist es natürlich interessant zu wissen, ob man verglichen zur Vergangenheit viel oder wenig Kommunikation hat. Das Problem ist, dass Vergangenheitsdaten für einige Datenquellen (z.B. Facebook) schlecht bis gar nicht beschaffbar sind. Jedenfalls die Daten nicht vollständig sind. Damit ist ein rückwirkender Periodenvergleich mit der Vergangenheit nur in einer suboptimalen Qualität möglich.
Der Vergleich mit der Vergangenheit ist meines Erachtens aber auch die falsche Fragestellung. Eigentlich müsste man sich JETZT in diesem Moment mit seinem Wettbewerb vergleichen. Das wäre aussagekräftiger.
Darum: Warum existiert dieser Begriff. Rückwirkend ist er kritisch zu sehen. Und wenn ich die Nullmessung als Starttermin für ein Monitoring verstehe, warum sage ich dann nicht einfach: Das Monitoring startet am xxx. Warum sprechen wir von einer Null-Messung, die doch eigentlich nichts misst? Dann kann ich es doch sein lassen... oder ;-)
Donnerstag, 29. September 2011
3 Gründe für netnographisches Social Media Marketing
- Wir leben in den Zeiten des Net Shocks und das Unternehmen muss sich schnellst möglich an eine neue Generation anpassen. Nur so kann es auf Dauer erfolgreich sein.
- Eine solche Anpassung kann nur durch ein tiefes Verständnis der Online-Kultur und der Unternehmenskultur und -prozesse gelingen.
- Der beschriebene Ansatz kombiniert mit einem klugen Kopf, der die entsprechende Rückendeckung hat, ist hierfür der beste Weg.
Darum mein Rat an alle Marketing-Studenten: Beschäftigt Euch mit Netnography und der Ethnography. Neben Management-Know-How ist dies momentan Schlüsselwissen.
Donnerstag, 16. Juni 2011
Social Media Monitoring – Erfolg (Eine Wortmeldung aus der Praxis zur aktuellen Lage)
Eine Lösung muss alles können (und das als Standardprodukt)
Es gibt nur folgende Gründe ein Social Media Monitoring aufzusetzen.
Nutzen in einem dieser Bereiche:
Frühwarnung
Innovation
Interaktion
Controlling
Wahrnehmungsmanagement
Informationsanreicherung
Je nachdem für welche Abteilung das System aufgesetzt wird, ergibt sich ein anderer Nutzen.
Montag, 11. Februar 2008
Die Bedeutung der Mundpropaganda
Die Bedeutung der Mundpropaganda wird in diesem Artikel im Mundpropaganda-Blog sehr schön erörtert. Interessantester Punkt ist, dass nur 2 % der Konsumenten sich nicht an Konsumentenbewertungen oder Empfehlungen orientieren.
Freitag, 8. Februar 2008
VICO Research & Consulting
Ich bin einer der Geschäftsführer und auch einer der Gründer des Unternehmens. Was wir primär machen, lässt sich schnell zusammenfassen. Wir durchstöbern Foren und Blogs nach Kritik oder Problemen von Konsumenten, stellen diese den Unternehmen in der Hoffnung zur Verfügung, dass diese Ihre Produkte verbessern.
Zielsetzung ist es, dass möglichst keine Beschwerden über Produkte im Nirwana des Web 2.0s verhallen, sondern die Unternehmen einen Spiegel vorgehalten bekommen und sehen wie sie wirklich wahrgenommen werden.
Heute ist es zum ersten Mal vorgekommen, dass einer der Blogger von sich aus aktiv auf uns zugegangen ist und uns gebeten hat, seine Beschwerden und Anmerkungen direkt an das Unternehmen weiterzuleiten.
Dies bringt mich zu der Überlegung, dass dies eigentlich der optimale Weg der Kommunikation wäre. Wenn alle Posts, die Beschwerden enthalten, mit VICO Research getagged werden, übersehen wir keine Probleme mehr und könnten die Anmerkungen gezielter an Unternehmen weiterleiten.
Hierfür müsste sich diese Möglichkeit allerdings bei den Bloggern oder Forenusern erst einmal herumsprechen. Dies wird wohl nicht passieren. Aber träumen darf man ja.
Mittwoch, 26. Dezember 2007
Was hat es mit der Competence Site auf sich?
Ich frage mich dies seit geraumer Zeit.
Wohl bewusst meiner Expertise im Bereich Netnography und Webmonitoring habe ich mich auf der Seite aus Neugier angemeldet. Aus mir unklaren Gründen, wurde ich nicht automatisch als Experte eingetragen. Also habe ich weiter recherchiert. Hierbei stellte ich fest, dass man zuerst einen Fachbeitrag einreichen muss (finde ich gut!), bevor man zum Experten wird. Also Fachbeitrag eingereicht. Eine E-Mail geschrieben, eine zweite E-Mail geschrieben. Etwas gewartet eine dritte E-Mail geschrieben, wieder keine Reaktion. Einige meiner Konkurrenten sind auf der Seite gelistet. Allerdings sind deren Unternehmen dort auch registriert, vermutlich gegen Geld.
Bedeutet dies, dass man auf dieser Seite nur gegen Bezahlung geführt wird? Ich werde das als nächstes einmal ausprobieren, mal schauen, ob dies wirklich der Fall ist. Dann wäre das ganze allerdings vom Ansatz her sehr enttäuschend. Experte ist nur der, der dafür bezahlt?
Dienstag, 25. Dezember 2007
Workshop: Der digitale Konsument - Consumer Insights durch vernetztes Wissen
Auszug:
Im Mittelpunkt der Wahrnehmung steht die Erkenntnis, dass im Netz eine noch lose organisierte Konsumentenbewegung entsteht. Sie verfügt über eine hohe Internetaffinität, und vernetzt sich mit den neusten “social technologies”. Durch die Vernetzung erlangen die Konsumenten zu einer deutlich höheren Macht der Wirtschaft gegenüber.